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Sylvester Krawalle 2022

Ich habe nun etwas gewartet, bis sich sozusagen der Nebel der Emotionen gelichtet hat. Dieser Post wird ganz bewusst nicht gleich nach den Ereignissen geschrieben. Denn schon öfters gab es diese Diskussion nach dem Jahreswechsel.

Los ging es eigentlich schon 2015 in Köln. Der Author Ralf Bosen hat es 5 Jahre später nochmal beleuchtet, ob daraus Lehren gezogen worden sind. Es gab damals 1210 Strafanzeigen, davon 511 wegen sexueller Übergriffe. Es gab nur 46 Anklagen und davon wurden 36 verurteilt. Wer den Blog verfolgt, wird sicherlich den Artikel aus September 2020 kennen. Frankfurt, Stuttgart, Dietzenbach, was läuft schief in unseren Städten? Auch da Krawalle von jugendlichen Tätern. Die Häufigkeit dieser Krawalle nimmt zu, sie wird auch weiter zunehmen, wenn man die Täter damit durchkommen lässt. Ich bin Bürger und kein Polizist, jedoch gibt es ein paar Punkte, die sicherlich nicht nur mir sofort in den Sinn kommen.


  • Videoüberwachung von markanten Plätzen, um Täter schnell und einfach zu identifizieren. Ein erhöhtes Sicherheitsgefühl für den Bürger und vermeintlich schnelle Hilfe durch Einsatzkräfte. Ich war oft in London gewesen, eine bunte Stadt, die Kriminalität wird dort im Zaum gehalten mit konsequenter Videoüberwachung und dies nicht nur an markanten Orten. Wenn man sich in das falsche Viertel bewegt, bleibt es weiterhin gefährlich, aber in der Mitte der Stadt ist es dank Videoüberwachung relativ sicher.


  • Schnelle Justiz. Teile der Jugend konsumiert gerne alles schnell. Die Aufmerksamkeitsspanne ist gering, ob Instagram oder Tick Tok alles sollte schnell gehen. Ein Lerneffekt entsteht aber auch, nur wenn ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Tat und Bestrafung entsteht. Für Angriffe auf Polizisten und Einsatzkräfte in sogenannten Krawallnächten sollte es priorisierte Gerichtsverfahren geben. Sozusagen die Fast Lane für den Check-in in die Vollzugsanstalt. Nur durch eine schnelle Verteilung lässt sich der Respekt vor der Justiz und der Polizei wieder herstellen. Wenn man nämlich genau hinschaut, kanalisiert sich der Widerstand gegen die Polizei in der Ablehnung des Status Quo.




Die Frankfurter Rundschau schreibt dazu am 22.01.2023 "Eine ehrliche Debatte findet nicht statt". Vor 15 Jahren hat Jugendrichterin Kirsten Heisig schon eine Debatte gefordert, jenseits von Ideologien. Keiner wagt es auszusprechen und wenn wird man mit der Moralkeule verhauen.


Was sind Ihre Ideen um solche Krawallnächte in Zukunft zu unterbinden?

Schreiben Sie uns an info@pro-polizei-frankfurt.de


Wir werden die Ideen sammeln und dann bei uns veröffentlichen.



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